Wir recherchieren, schreiben und gestalten Firmengeschichten.

Bahnbaumaschinen für die ganze Welt

Plasser & Theurer Bahnbaumaschinen

Im Österreich der Nachkriegsjahre ist die Gleiserhaltung vielfach noch harte, manuelle Arbeit. Es ist der umtriebige Unternehmer Franz Plasser, der aus der Schweiz eine erste Bahnbaumaschine importiert und einsetzt. Zur Wartung gibt er selbige in die Linzer Schiffswert, wo er einen jungen und hochtalentierten Ingenieur kennenlernt: Josef Theurer. 1953 präsentieren die beiden ihre erste selbst entwickelte Bahnbaumaschine. Der Rest ist Geschichte.

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Guschlbauer - 100 Jahre Backtradition

100 Jahre Backtradition

Es ist eine dieser Nächte, die Karl Guschlbauer besonders mag. In der Backstube im Haus mit der Nummer 50 ist es mollig warm, während es draußen in dicken Flocken schneit. Es geht auf Weihnachten, stundenlang wird es noch dunkel sein. Ob die Bäckerkollegen, die in den letzten Jahren hier, so wie er gerade auch, Teig geknetet haben, die Dezembernächte auch so geliebt haben?



In der Gründungsgeschichte und 15 weiteren Episoden lernt der Leser jene Menschen kennen, die Guschlbauer mit ihrer Leidenschaft fürs Backen seit 1919 geprägt haben.

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Türkische Schachzüge

Türkische Schachzüge

Kaiserin Maria Theresia staunt nicht schlecht, als ihr Hofsekretär Baron Wolfgang von Kempelen anno 1770 seine neueste Erfindung in ihren Salon rollen lässt: Eine auf Türkisch getrimmte Puppe an einem hüfthohen Kasten mit spielfertig bestücktem Schachbrett darauf. Graf Cobenzl ist der Erste, der gegen den „Schachtürken“ antreten darf. Allerdings erst, nachdem der begnadete Techniker und Impresario Kempelen die Gesellschaft mit einer trickreichen Demonstration irregeführt und glauben gemacht hat, dass sich im Gehäuse nichts weiter als eine komplizierte Mechanik verbirgt.

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Wertanlage

Wertanlage

Die vielen Leitbilder von Firmen, die ihre Werte und Überzeugungen ernsthaft reflektiert haben, verschleiern oft mehr, als sie glaubwürdig vermitteln. Liegt es am austauschbaren Vokabular, an der geschönten Gestaltung oder an der Dominanz reinen Wunschdenkens?

Uns scheint, dass es mit fehlendem Geschichts-bewusstsein zu tun hat. Immer, wenn wir eine Unternehmens-geschichte lebendig werden lassen, bringen wir unweigerlich die tragenden Werte einer Organisation zum Vorschein – belegt durch eine Vielzahl an Situationen, in denen sie greifbar wurden. Die Werte lassen sich auf diese Weise glaubwürdiger darstellen.

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